Beruhigungskarten: wenn alles zu viel wird

Gefühle Für Fachkräfte Für Kinder
12 Beruhigungskarten, eine Deckkarte und fünf Blankokarten zum Ausdrucken. Sie zeigen einem aufgewühlten Kind, was es selbst tun kann, statt ihm zu sagen, was es lassen soll: Wasser trinken, Kissen drücken, nach draußen, in die Höhle, Musik hören, pusten, kneten, schaukeln, stampfen, malen, einkuscheln, jemanden holen. Die Karten sind keine Auszeit-Regelung und kein Ersatz für eine erwachsene Person, die dabei bleibt.

Das Begleitblatt für pädagogische Fachkräfte beschreibt den Ablauf in fünf Schritten — erst der Körper, dann die Karte; hinlegen statt vorlesen; mitgehen statt hinschicken — und benennt die Stellen, an denen das kippt. Wichtig vorab: Jede Karte zeigt etwas, das es im Raum geben muss. Eine Karte, deren Gegenstand im verschlossenen Schrank liegt, ist ein Versprechen, das niemand einlöst. Druckbogen gibt es farbig und in Schwarz-Weiß.

Erprobt in unseren eigenen Einrichtungen. Frei zur Nutzung in Kitas, auch im Team — Lizenz CC BY-NC 4.0.

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